Stöberkurs der Hundestaffel mit Thomas Rohringer und Kira

Die Vorfreude war groß, das Wetter war perfekt. 14 Hundeführer der Bergrettung Oberösterreich trafen sich zum diesjährigen Stöber- und Mantrailing Kurs  der von 15. – 17. September 2017 in Bad Ischl stattfand.
Der Höhepunkt dieses Kurses fand gleich am ersten Tag statt, ein Hubschrauber des Bundesheers vom Typ Agusta Bell 212 stand uns einen gesamten Tag zur Verfügung.
Diese Zeit sollte genutzt werden. Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung, begann die Arbeit mit den Hunden am Hubschrauber. Für einige Hunde war dies die erste Begegnung mit einem Helikopter.
Es wurde das ein und Aussteigen mit und ohne laufendem Rotor geübt. Danach folgte ein kurzer Rundflug mit den Hunden, es waren immer nur max. vier Teams an Bord.
Der Höhepunkt am Vormittag war die Aufnahme des Hundeführers samt Vierbeiner vom über dem Boden schwebenden Hubschrauber mittels Seilwinde. Das Team wurde bis an die Kufe des Helis aufgezogen. Der Hundeführer stand auf der Kufe, seinen Hund am Klettergurt gesichert, so ging es in einer kurzen Schleife über Wald und Wiesen bevor wieder zu Boden gelassen wurde.
Kaum zu glauben mit welcher Ruhe die Hunde dies hinnehmen. Solche Übungen am Hubschrauber oder auch Abseilübungen festigen die Bindung zwischen Mensch und Hund ungemein da die Hunde sich an der Ruhe ihrer Hundeführer orientieren und dadurch hohes Vertrauen aufbauen.
Nach der Mittagspause stand eine groß angelegte Einsatzübung am Programm. Mit mehreren Flügen wurden „Vermisste“ und Suchteams am bzw. um den Schönberg und im Nahgebiet der Ischlerhütte abgesetzt.
Übungsannahme waren sieben  Bergsteiger, die von der Ischlerhütte eine Wanderung Richtung Schönberg und Hochkogelhütte unternahmen, dort aber nie ankamen.
Das Kriterium bei dieser Übung oder auch im Ernstfall ist die Dauer des Sucheinsatzes. Hier werden die Hunde bezüglich Kopfarbeit sehr gefordert. Regelmäßige Pausen mit viel Wasser sind hier notwendig um die Suchleistung auf hohem Niveau zu halten. Bis zum späten Nachmittag wurden alle „Vermissten“ gefunden. Treffpunkt für alle war anschließend die Ischlerhütte. Hier fand auch noch die Abschlussbesprechung statt bevor zum gemütlichen Teil übergegangen wurde.
Die nächsten beiden Tage standen hinsichtlich Wetter unter keinen guten Stern, immer wieder Regen, Nebel und Kälte. Die Hundeführer der Bergrettung ließen sich von diesen Bedingungen jedoch nicht abhalten und trainierten intensiv und sehr erfolgreich sowohl mit Junghunden als auch mit erfahrenen Einsatzteams das auffinden von im Gebirge vermissten Personen.
Durchnässt und schmutzig aber erfolgreich endete der Kurs Sonntagmittag bei der Rettenbachalm.


Donnerkogelklettersteig Bergung

Da die Klettersteige immer schwerer und anspruchsvoller werden, wird auch die Bergrettung immer vor neue Herausforderungen gestellt. Unter dem Motto: Wir finden immer einen Weg! wurde an der neuen Himmelsleiter am Klettersteig Donnerkogel eine Bergung mittels aufgebauter Seilbahn durchgeführt.

Kindergarten Besuch

Die Schulanfänger des Kindergarten Gosau besuchten heuer das Einsatzzentrum der Bergrettung. Erklärt wurde den Kindern das Einsatzgebiet, die Aufgaben der Bergrettung sowie Material und der Inhalt eines Einsatzrucksackes. Nach einer Jause gabs noch einen Aufkleber und eine Rettungsdecke.

Hubschrauber Koordinierung

Drei gosauer Bergretter nahmen  am 27.01.2017 bei der Hubschrauber Koordinierung am Krippenstein/Dachstein teil.
Das schöne Wetter und die gute Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Bundesheer haben uns eine super coole Übung beschert.

Lawinenübung

Der Bergrettungsdienst Gosau hat am 21.1.2017 wieder einmal für den Ernstfall geübt.
Diesmal wurden bei unserer 1. Ganztagesübung 2017, Lawinenverschüttungen aller Art angenommen.
Gesucht wurde mittels LVS (Lawinenverschüttetensuchgerät), RECO und mit Sondierkette.
Anschließend wurden zwei "Verletzte" mit UT und neuer Rollup durch unwegsames und steiles Gelände, unterstützt mit Seilsicherung, abtransportiert.