Einsätze vom 03.07 - 05.07.2018

Einsätze vom 03.07 - 05.07.2018

Am Dienstag wurde die Bergrettung Gosau um 17:30 zu einem Klettereinsatz im Gosaukamm gerufen!
Eine Zweierseilschaft war in der sogenannten „Edelweiß“ Abseilpiste in Bergnot geraten.
Nach Auskunft der zu rettenden Personen war ihnen das Seil welches sie zum abseilen benötigen hängen geblieben und so konnten sie nicht mehr weiter!
Der alarmierte Polizeihubschrauber konnte mithilfe eines Taues + Flugretter das Seil der Kletterer lösen und die Kletterer konnten selbständig abseilen!
8 Mann der Bergrettung Gosau machten sich am Gosausee bereit um zu Fuß aufzusteigen, sollte der Hubschrauber das Problem nicht lösen!

Um 18:45 wurde der Einsatz beendet!


Zwei Tage später am 05.07.2018 um 18:22 kam eine Einsatz SMS mit dem Betreff: Eine Person im Bereich Gosaulacke kann nicht mehr weiter.
Zeitgleich mit der Bergrettung wurde auch das Rote Kreuz Bad Geisern alarmiert!
Nach dem Eintreffen der Rettungsmannhaft beim erschöpftem Wanderer wurde er in das Rettungsfahrzeug gesetzt und in das Krankenhaus Bad Ischl transportiert!


Kreislaufstillstand am Weg zur Adamekhütte

Am Samstag den 30.6.2018 um 14:20 wurde die Bergrettung Gosau zu einem Einsatz im Bereich der sogenannten Grobgesteinhütte (am Wanderweg zu Adamekhütte) gerufen!

Im Einsatz SMS lautete die Alarmierung Kreislaufstillstand, was für uns Bergretter bedeutet dass ein sehr rasches handeln notwendig ist!
Es machte sich sofort ein Stoßtrupp von drei Mann auf um mit dem Auto zum Hinteren Gosausee zu gelangen!
Ca. 15 min Später fuhren weiter vier Bergretter los!
Am Hinteren Gosausee angekommen bereitet schon der Notarzt Hubschrauber Martin 1, der zeitgleich mit der Bergrettung alarmiert wurde, eine Bergung mittels Bergetau vor!
Als ein Arzt des Hubschraubers beim Verunfallten eintraf konnte dieser jedoch nur mehr den Tot des Bergsteigers festellen!

Zwei Mann der Bergrettung wurden mit dem Bergetau des Hubschraubers zur Unfallstelle gebracht und begleiteten die Angehörigen zurück ins Tal!

Unser Beileid gilt den Freunden und Angehörigen!


Tödlich verunglückte Schwammerlsucherin

Am Sonntag den 24. Juni 2018, um 7.22 Uhr, wurde die Bergrettung Gosau mittels Einsatz SMS verständigt, um nach einer vermissten Person, die bereits am Samstag Vormittag zum Schwammerl suchen aufgebrochen war, zu suchen.

Zehn Mann des BRD Gosau begannen, im vom Sohn angegebenen Waldstück, mit der Suche.

Diese gestaltete sich nicht einfach, da das Gelände in diesem Bereich teilweise sehr unwegsam und von tiefen Gräben durchzogen ist. 

Um ca. 8.45 Uhr wurde die Vermisste schließlich gefunden.

Die 79 Jahre alte, aber noch sehr fitte, Gosauerin war, aus unerklärlichem Grund, in ein tiefes Bachbett gestürzt und zog sich tragischer weise, schwere, tödliche Verletzungen zu.

Die Frau wurde mittels Universaltrage zum Einsatzfahrzeug abtransportiert und anschließend über die Forststraße ins Tal gebracht.

 

Die Bergretter aus Gosau möchten den Angehörigen ein aufrichtiges Beileid aussprechen.

 

Auch wir hatten es heute nicht leicht, denn sie hatte sich immer sehr für die Bergrettung engagiert und so oft mit ihrer fröhlichen und lustigen Art, für Gaudi und Stimmung gesorgt.

 

Machs gut Poidi !!!

 

 

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Tödlich verunglückte Schwammerlsucherin

Am Sonntag den 24. Juni 2018, um 7.22 Uhr, wurde die Bergrettung Gosau mittels Einsatz SMS verständigt, um nach einer vermissten Person, die bereits am Samstag Vormittag zum Schwammerl suchen aufgebrochen war, zu suchen.

Zehn Mann des BRD Gosau begannen, im vom Sohn angegebenen Waldstück, mit der Suche.

Diese gestaltete sich nicht einfach, da das Gelände in diesem Bereich teilweise sehr unwegsam und von tiefen Gräben durchzogen ist. 

Um ca. 8.45 Uhr wurde die Vermisste schließlich gefunden.

Die 79 Jahre alte, aber noch sehr fitte, Gosauerin war, aus unerklärlichem Grund, in ein tiefes Bachbett gestürzt und zog sich tragischer weise, schwere, tödliche Verletzungen zu.

Die Frau wurde mittels Universaltrage zum Einsatzfahrzeug abtransportiert und anschließend über die Forststraße ins Tal gebracht.

 

Die Bergretter aus Gosau möchten den Angehörigen ein aufrichtiges Beileid aussprechen.

 

Auch wir hatten es heute nicht leicht, denn sie hatte sich immer sehr für die Bergrettung engagiert und so oft mit ihrer fröhlichen und lustigen Art, für Gaudi und Stimmung gesorgt.

 

Machs gut Poidi !!!

 

 


Schwer verletzter Forstarbeiter

Ein 48-jähriger Forstarbeiter aus Pabneukirchen führte, am 19. Juni 2018 um 14:45 im Gemeindegebiet Gosau (Hallerloch), auf einer Seehöhe von 1 500 Meter, Holzschlägerungsarbeiten durch.

Die Baumstämme zog er mit einer Seilwinde, die er mittels Fernbedienung steuerte, zur Forststraße.

 

Als er einen ca. 20 Meter langen Stamm bewegen wollte, rollte dieser im leicht abschüssigen Gelände zur Seite und traf den Arbeiter an den Beinen.
Der Arbeiter wurde zwischen dem Baumstamm und einen Felsblock mit den Beinen eingeklemmt. 


Arbeitskollegen konnten das Opfer befreien, leisteten Erste-Hilfe und verständigten die Rettungskräfte.



Der Verletze wurde von der Besatzung des Notarzthubschraubers C14 versorgt und geborgen und ins UKH-Salzburg geflogen.



Die Bergrettung Gosau war gerade auf dem Weg zum Unfallort, als die Meldung kam das keine weiteren Kräfte mehr benötigt werden!


Einsatz Laserer Alpin Klettersteig

Am 9.06.2018 um 9:15 wurde die Bergrettung Gosau zu einem Einsatz am Gosausee gerufen!
Laut ersten Informationen ist eine Person aus ca. 7m Höhe, beim Laserer Alpin Klettersteig, abgestürzt!

Beim Eintreffen am Einsatzort waren bereits Ersthelfer vor Ort, die den Mann schon vorbildlich versorgt hatten. Nachdem wir uns einen Überblick über die Verletzungen des Mannes machen konnten, stellte der kurz darauf eintreffende Notarzt vom Martin 1 ein Polytrauma (mehrere gleichzeitig erlittene Verletzungen)  fest!

Der Mann dürfte aufgrund eines Bedienungsfehlers kurz vorm Ende des Klettersteiges aus einer Höhe von ca. 7 m auf die darunter liegende  Straße gefallen sein und dabei mit dem Kopf auf ein drunterliegendes Stahlgeländer aufgeschlagen haben!

Nach der Versorgung vom Notarzt, transportierten wir den Verletzten mit Hilfe einer Trage und einer Vakuummatratze zum Hubschrauber.

Der Patient wurde umgehend in ein Krankenhaus geflogen!

Im Einsatz standen 10 Mann der Bergrettung Gosau!


Einsatz Gablonzerhütte - Gosausee

Am 4.6.2018 um 22:00 wurde die Bergrettung Gosau zu einem Einsatz im Bereich Gablonzerhütte - Gosausee gerufen!


Nach Absprache mit der Leitstelle war bekannt, dass es sich um eine Person mit Kopfverletzung im unteren Bereich des Wanderweges zur Gablonzerhütte handelt!


Beim Eintreffen am Gosausee konnten schon schwache Lichtzeichen am Wanderweg bemerkt werden!
Sofort stiegen wir zu der verletzten Person auf und versorgten diese!
Mithilfe der UT 2000 (Trage) wurde die verletzte Person zum Parkplatz Gosausee transportiert.

Dort übernahmen die Kollegen vom Roten Kreuz Bad Goisern!


Im Einsatz standen 12 Personen der Bergrettung Gosau!
Um 24:00 war der Einsatz beendet!


MANN ÜBERLEBTE 4,5 TAGE IN TIEFER DOLINE IM DACHSTEINGEBIET


Es waren wohl die schlimmsten 120 Stunden im Leben des 45-jährigen Deutschen Henning K.

Der aus Duisburg stammende Mann meldete seinen Eltern am 03.11.2017, dass er am nächsten Tag zu einer Wanderung aufbrechen werde, sagte aber nicht wo.

Da er normalerweise nie auf Hütten schläft und sich sehr untypischerweise 3 Tage nicht meldete, schlugen die Eltern Alarm und gaben eine Vermisstenanzeige bei der Duisburger Polizei ab.

Danach folgte eine Serie sehr glücklicher Umstände.

Man wusste nämlich überhaupt nicht in welchem österreichischen Gebiet er sich aufhält und da der Mann in der Doline auch keinen Handy-Empfang hatte, gestaltete sich die Suche relativ kompliziert.

Durch die Information, dass der Duisburger seit vielen Jahren in Piding (nähe Salzburg) eine Wohnung hatte und von dort aus immer mit einem Leihwagen unterwegs war, kam die Idee dieses Auto orten zu lassen.
Hier war das Glück schon auf seiner Seite, denn es war eines der wenigen Autos dieser Firma das sich orten lies und es stellte sich heraus, dass es beim Gosausee parkt.
Somit stellten wir Bergretter uns auf eine große Suchaktion im Dachsteingebiet ein.

Um Akku zu sparen schaltete Herr K. sein Handy nach dem er deinen Notruf absetzte, immer wieder aus. Bei jedem Mal einschalten versuchte er sein Glück und rief den Notruf 112 an wo er nach ein paar Tagen teilweise auch durchkam. Jedoch kam nie ein Gespräch zustande da es sehr abgehakt war und das Telefonat nach ca. 3sek ohne wichtiger Information wieder endete.

Daraufhin versuchte man ihn mittels SMS zu erreichen.
Wie durch ein Wunder kam diese Nachricht in der Doline an, und der Mann konnte jetzt das enorm kurze Empfangsfenster nutzen und zurückschreiben wo er ist und die genauen GPS Daten durchgeben.
Das rettete dem Mann das Leben.

Nun der Einsatz aus Sicht der Bergretter:

Am Donnerstag um 0:44 Uhr erschien die Alarmierung auf unseren Handys und wir machten uns, voller Hoffnung auf den Weg Richtung Adamekhütte.
Die große Freude, dass der Mann noch leben könnte stand uns sichtlich ins Gesicht geschrieben.

Durch den starken Schneefall der letzten Tage gestaltete sich der Aufstieg nicht ganz einfach.
Zuerst stapften wir zu Fuß, mit den Ski am Rucksack geschnallt 500 hm Richtung Unglücksort, und dann auf Ski durch die immer tiefer werdenden Schneemassen.
Auch die erhebliche Lawinengefahr und die Gefahr selbst in eine Doline zu stürzen war nicht zu unterschätzen. Es herrschten auch Temperaturen unter dem Gefrierpunkt

Nach ca. 3h erreichten wir dann das große Plateau, das mit hunderten von Dolinen durchlöchert ist. Durch den Schnee und Wind der die letzten Tage herrschte, waren viele zugeschneit bzw. zugeweht.

Für uns hätte jetzt die berühmte Suche der Nadel im Heuhaufen begonnen und es wäre fast unmöglich gewesen in diesem großen Gebiet den Mann zu finden, wenn er nicht die GPS Daten durchgegeben hätte.
 
Durch großen Zufall sah ein Bergretter aus einem sehr kleinem Loch im tiefen Schnee, das nicht größer war als 1x1 Meter ein Licht. Er beugte sich darüber und sah die Stirnlampe des Verletzten entgegenleuchten.

Jetzt kam die riesengroße Erleichterung für uns. In dem ca. 15m tiefen Felsschach befand sich der Alpinist LEBEND und in sehr gutem psychischem Zustand.
Wohlbemerkt, dass Herr K. nicht weniger als 4 Tage & 5 Nächte mit einem gebrochenen Sprunggelenk, eine ausgekugelten Schulter und nur 1,5 Liter Wasser in diesem kalten und feuchten Gefängnis überlebte.
Ein mit viel Freude überzogener lauter „Jawoi“-Schrei unserer Seite war die Folge.

Am Grund der Doline stand knöcheltief das Wasser, das wegen Verunreinigung ungenießbar war. Die Doline war so klein, dass man sich nicht hinlegen konnte, und er somit die Zeit, sitzend, auf seinem Rucksack ausharren musste.

Ein Retter, der auch Sanitäter ist, seilt sich mit Tee und Nahrung zu dem Verletzten ab und versorgte diesen. Er blieb ca. 1,5 Stunden bei ihm. Wir warteten noch mit der Bergung da es in der Höhle wärmer war als draußen. Nach und nach ließ aber dann die Spannung des Abgestürzten nach und sein Zustand verfiel schlagartig.
Jetzt mussten wir schnell handeln und holten ihn sofort mittels Mannschaftszug aus der Doline.
Seine Körperkerntemperatur war zu diesem Zeitpunkt bei 34°C.

Sofort wurde er mit Wärmedecken versorgt und im Bergesack warm eingepackt.
Da es noch eine Weile bis zum Tagesanbruch, wo erst der Start des Helikopters möglich war, dauerte, versorgten wir den Mann und führten mit ihm Gespräche, sodass er bei Bewusstsein blieb.
Sein Zustand besserte sich und er kam schnell wieder auf eine normale Körperemperatur von 36,5 Grad.
  


 

Nach Sonnenaufgang, der nebenbei traumhaft war, wurde er sofort mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Wels geflogen und Notoperiert.
  


 

Als der Hubschrauber abdrehte und der Mann in Sicherheit war, konnte man bei allen 15 Rettungskräften die Erleichterung spüren und nasse Augen waren in dieser Situation keine Seltenheit.
  

 


Uns wurde vom Klinikum Wels mitgeteilt, sein Zustand sei stabil und er muss noch ca. 2 Tage auf der Intensivstation verbringen.
 Er ernährte sich nämlich nur von einer Hand voll Müsliriegel und somit war er sehr geschwächt.



Viele Leute sprechen jetzt von Leichtsinn des Bergsteigers, aber man kann in diesen Fall nicht wirklich von Leichtsinn sprechen da an diesem Tag (Samstag, 4.11.2017) das Wetter sehr gut war und man auch die Wegmarkierungen noch gut erkennen konnte. Er hatte nur das Pech, dass er an dieser Stelle den schneebedeckten Weg in Richtung Schreiberwandeck um ein paar Meter verfehlte und es dann zu diesem Unglück kam.


Er hatte den Wetterbericht studiert, machte eine gute Tourenplanung (Wichtig!!!) im Vorfeld und war gut ausgerüstet (GPS-Gerät, gute Kleidung, voller Handyakku,..) zu seiner Tour aufgebrochen.



 

Wichtig an dieser Stelle ist auch das man den Angehörigen IMMER erzählt in welchem Gebiet man sich aufhält und welchen Weg man geht.
 Das war ein großer Fehler den Herr K. jedoch machte und ihm beinahe das Leben kostete. 
Nehmt euch diese tragische Geschichte zu Herzen, macht nicht den gleichen Fehler und die Chancen für eine Rettung in Not steigen enorm.
  


 

Viele glückliche Umstände und Zufälle, eine wahnsinnig gute Zusammenarbeit zwischen den Ortsstellen Hallstatt, Obertraun und der Alpinpolizei, sowie eine sehr guten körperlichen und mentale Verfassung des Deutschen waren Indikatoren die zu diesem einmaligem Happy End führten.


Solche Einsätze sind für uns auch Tage danach sehr Emotional und zeigen, das sich all die Mühe, das Üben und trainieren bezahlt macht um, im wahrsten Sinne des Wortes, das Leben der Menschen auch bei so extremen Bedingungen zu Retten. 

 


Jeder einzelne steckt viel Leidenschaft und Fleiß hinein und lebt für dieses Ehrenamt.
  


 

Vielen Dank an die umliegenden Ortsstellen für die gute Zusammenarbeit, an den vielen Spendern und BRD Förderern und an allen Anderen die uns immer freiwillig und tatkräftig unterstützen.

Danke!


Mountainbikerin stürzt auf Forststraße

Eine 39-jährige Mountainbikerin fährt mit ihren Freund  auf der Forststraße  von der Goiserer Hütte

in Richtung Gosau.

 

Etwas unterhalb der  Iglmoosalm auf ca. 1000m Seehöhe kam die Frau aus bislang unbekanter Ursache

zu Sturz und zog sich  schwere Gesichtsverletzungen, sowie Abschürfungenn an Händen und Beinen zu.

 

Nach der Erstversorgung durch die Bergrettung Gosau wurde die Mountainbikerin mit dem

Notarzthubschrauber ins LKH Bad Ischl geflogen.

 

Im Einsatz standen 6 Mann der Bergrettung Gosau!


Verletzte Wanderin 15.10.2017

Am 15.10.2017 um 17:05 Uhr wurde die Bergrettung Gosau zu einer verletzten weiblichen Person im Bereich Ebenalm gerufen!

Nach genaueren Nachfragen stellte sich heraus das sich die verletzte Person im Bereich Stausee auf dem Wanderweg Richtung Gasthaus Gosauschmied befand!

Beim eintreffen der Einsatzmannschaft klagte die Verletzte über starke Schmerzen im Brustbereich die aufgrunde eines Sturzes verursacht wurden!

Die  Person wurde von uns erstversort und mittels UT 2000 (Trage) auf einen befestigten Weg gebracht wo wir die verletzte Person an das Rote Kreuz Bad Goisern übergaben!

Es waren 6 Personen der Bergrettung Gosau und 1 Polizist der AEG Gmunden im Einsatz!

 


Verirrter Wanderer

Ein Deutscher Staatsbürger machte mit einer Wandergruppe eine Hüttenwanderung. Nach einem Zwischenfall im Bereich Schreiberwandeck blieb Herr W. zurück und der Rest der Gruppe ging weiter zur Adamekhütte. Herr W. wollte nachkommen nahm jedoch den falschen Weg und ging
Richtung Grünberg-Kreuz-Kogelgasse zum Hinteren Gosausee. Als es Dunkel wurde machte sich die Gruppe Sorgen und verständigten die Bergrettung. Da Herr W. kein Handy bei sich hatte war es nicht möglich seinen Standort zu bestimmen, und es wurde zusätzlich der Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera angefordert. Der abgängige konnte von der Bergrettung jedoch im Bereich Holzmeisteralm unverletzt aufgefunden werden.


Forstunfall

Ein 26-jähriger Forstarbeiter war mit Holzbringungsarbeiten beschäftigt, als er einen heftigen Schlag in den Rücken bekam (evtl. Stein oder Baum) und dadurch sein Bewusstsein verlor. Seine Kollegen konnten den Notruf absetzen, und 8 Mann der Bergrettung machten sich planmäßig auf den sehr steilen Weg. Nach der Erstversorgung durch die Bergrettung und Dr Kritzinger
Wurde der Verletzte mittels Bergetau geborgen und mit Verletzungen in der Brustwirbelsäule ins
Krankenhaus geflogen.


Unfall Schmiedklettersteig

Ein Pärchen wollte am 27.5.den sog. Schmiedklettersteig gehen, jedoch konnte Herr H. kurz nach dem Einstieg nicht mehr weiter und auch nicht mehr zurück.
Da ihn allmählich die Kräfte verließen, setzten sie den
Notruf ab und konnten von der Bergrettung abgeseilt werden.


Skiunfall Gosausee

Anfang Jänner fuhr ein Gosinger im freien
Schiraum von der Zwieselalm Richtung Gosausee. Im Bereich Klacklhütte übersah er ein
montiertes Alugestell und verletzte sich am Unterschenkel schwer. Nach der Alarmierung konnte der Verletzte mittel NAH Martin1 abtransportiert werden.